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10 Gründe eine Lagerverwaltungssoftware einzuführen

19.03.2020

Wenn Papierordner und Excel-Tabellen nicht mehr reichen, ist es an der Zeit sich mit der Einführung einer Lagerverwaltungssoftware (LVS) zu beschäftigen. Augenscheinlich hohe Kosten schrecken viele Händler ab. Doch hier ist die gesamtheitliche Betrachtung wichtig.

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Ein funktionierendes Geschäft ist immer positiv. Steigende Umsätze, breitere Sortimente, mehr Mitarbeiter – Expansion macht immer Spaß! Gerade der Online-Handel konnte in den vergangenen Jahrzehnten Wachstumsraten vorweisen, die beeindruckend waren.

Sowohl etablierte Händler, die Ihr Geschäft erfolgreich um ein Online-Angebot erweitert haben, als auch neue Anbieter haben hier massiv Umsätze hinzugewinnen können. „Mehr“ von allem bedeutet allerdings auch zwangsläufig ein „mehr“ im Chaos.

Wachsende Lagerbestände sowie unübersichtliche Strukturen im Warehouse sind häufig ungewollte Begleiterscheinungen. Leider fallen Sie oftmals erst auf, wenn die Chaos-Struktur das Tagesgeschäft behindert und beispielsweise durch eine hohe Kapitalbindung weitere Investitionen im Wachstum verhindert.

Struktur durch eine Lagerverwaltungssoftware schaffen

Wenn Papierordner und Excel-Tabellen nicht mehr reichen, ist es an der Zeit sich mit der Einführung einer Lagerverwaltungssoftware (LVS) zu beschäftigen. Augenscheinlich hohe Kosten schrecken viele Händler ab. Doch hier ist die gesamtheitliche Betrachtung wichtig.

Die Beseitigung des Chaos durch eine Lagerverwaltungssoftware sorgt für eine Vielzahl von freiwerdenden Kapazitäten, die in produktivere Prozesse geleitet werden können. Organisierte Abläufe in einer effizienten Struktur gewährleisten niedrige Kosten bei einem gleichzeitig optimalen Ressourceneinsatz.

An den Grenzen des bisherigen Systems?

Sind Sie an den Grenzen ihrer aktuellen Lösung angelangt?. Sie sollten prüfen, ob ein LVS hier eine Lösung ist, die Ihre Grenzen deutlich nach oben verschiebt und Potentiale freisetzt. Sie wissen nicht, wie Sie die Grenzen erkennen können? Genau dafür haben wir Ihnen die 10 Gründe für eine Lagerverwaltungssoftware zusammengestellt. Finden Sie einige der Gründe auch in Ihrem Lager?

#1 Einhaltung der geforderten Serviceleistung

Wissen Sie, worauf es Ihrem Kunden ankommt? Eine pünktliche Zustellung? Vollständige Sendung? Oder besonders geringe Kosten? Wer Kennzahlen definiert, kann sich daran messen. Dabei spielen qualitative Kennzahlen mittlerweile eine wichtige Rolle – billig kann schließlich jeder.

Das Produkt und die Leistung aber zu minimalen Kosten und höchstmöglicher Qualität zu erhalten, bietet einen echten Mehrwert gegenüber dem nationalen und internationalen Wettbewerb.

Sogenannte Service Level Agreements (SLA’s) sollten die Beziehung zwischen dem Kunden und der Logistik regeln, um die Anforderungen zu kennen und Zufriedenheit herstellen zu können.

Auf Basis von SLA’s lässt sich zudem die Zukunft gestalten. Was ist Ihnen und Ihrem Kunden wichtig? Wer hier keine Übersicht hat und im Dunkeln umherirrt, kann den (unbekannten) Anforderungen nicht gerecht werden. Eine konsequente Messung von Kennzahlen entlang der Anforderungen sorgt für eine Performance-Bewertung der Prozesse.

#2 Effektivität bei der Bearbeitung von Aufträgen

„Wo ist der Artikel XYZ? Ist der nicht gestern angeliefert worden?“ schreit es durch Ihr Lager? Sie haben Mitarbeiter, die Papierlisten in Systemwelten übertragen?

Die Digitalisierung der Prozesse sorgt für Optimierung der Effektivität. Tauschen unterschiedliche Systeme Daten miteinander aus oder wird eine Lösung eingeführt, die die Prozesse integriert verwaltet, fallen unnötige Arbeiten weg – und Ressourcen werden frei, um das Wachstum zu unterstützen.

Warum fünfmal den gleichen Weg gehen, wenn Sie mit dem Multi-Order-Picking den Weg nur einmal gehen müssen, aber für die Mitnahme von fünf Stück sorgen?

Wenn Sie nicht Herr Ihrer Prozesse sind und diese steuern können, werden Sie und Ihr Lager vom Chaos gesteuert werden. Fehler, Wartezeiten und Unwissenheit sind hierbei die logische Konsequenz.

Eine allgemeine Informationslage aus einem strukturierten System heraus sorgt für die richtige und notwendige Transparenz für den Mitarbeiter und führt so zum Abbau von Fehlerquellen. Lassen Sie sich dabei von Datenfunk, Voice-Steuerung und Datenbrillen unterstützen.

So gelingt mit dem gleichen Lager-Team eine deutlich höhere und zudem qualitativ bessere Leistung, die den eigenen Anforderungen hinsichtlich der Gewinnmarge sowie den Kundenwünschen entspricht.

#3 Fehler vermeiden und Geld sparen

Unübersichtlichkeit im Lager kostet immer Geld. Ob es dabei die Zeit ist, die der Mitarbeiter mit der Suche verbringt, die Abschreibung da ein Artikel nicht gefunden wurde oder die Entschädigung an einen enttäuschten Kunden: es lässt sich immer in Euros ausdrücken.

Fehler sind menschlich, aber mit einer Lagerverwaltungssoftware können Sie für strukturierte Abläufe sorgen. So wird der Mitarbeiter einerseits geleitet und für die Fehlerquellen sensibilisiert und andererseits die Transparenz zur nachgelagerten Kontrolle hergestellt.

Das Scannen mit einem Barcodescanner beispielsweise sorgt für Prozess-Sicherheit sowie die systemische Bestätigung der Richtigkeit. Fehlerhafte Eingaben stoppen den Prozess. So sorgen Sie für eine deutlich geringere Fehlerquote. Ihr Kunde bekommt die richtige Ware und Sie ersparen sich den Zeitaufwand für die Nachfrage oder die Reklamation.

#4 Optimierung und Transparenz als Kosten-Feind

Das Gute ist des besseren Feind – eine Wahrheit, die unangenehm sein kann. Die Prozesse im Lager können gut strukturiert sein. Das sollte jedoch nicht dazu führen, dass sie nicht regelmäßig auf Optimierungspotenziale untersucht werden.

Die Menschheit hat nicht angefangen Häuser zu bauen, Autos zu fahren und Smartphones zu entwickeln, weil der Prozess damals gut war. Fortschritt entsteht immer dann, wenn alte Gedankenhäuser eingerissen und neue Techniken verwendet werden. Braucht man diesen Prozess wirklich? Wie kann dieser automatisiert werden oder kann er ganz wegfallen?

Je mehr Fragen Sie sich mit Ihrem Team in der Prozesslogistik stellen, desto mehr Potenziale für die Kostenreduktion werden Sie erkennen. Geben Sie jedem Prozess eine Kostenindikation und prüfen Sie, ob Ihr Kunde dafür zahlen würde.

So lassen sich unproduktive Aufgaben schnell erkennen und beseitigen. Zudem können Sie die Ressourcen produktiv einsetzen und mithilfe der Prozess-Transparenz Fehler durch Vergessen oder Täuschung (Bruch, Schwund, Verderb) minimieren.

#5 Ihnen fehlt die Nachvollziehbarkeit der Lagerbewegungen?

Ihr Kunde fragt nach einer Sendung und Sie haben keine Antwort? Dann ist die Nachvollziehbarkeit der Bewegungen nicht vorhanden. Gerade in der heutigen, schnellen Zeit sorgt eine Lagersoftware für Antworten.

Steigender Umsatz, Gewinn und Verantwortung sind ein tolles Gefühl. Keine Antworten zu haben hingegen ist ein grauenhaftes Gefühl. Eine Lagerverwaltungssoftware hilft Ihnen dabei Ihre Prozesse zu digitalisieren und zu standardisieren.

Übertragungen von Informationen von Hand oder auch Papierbelege können nicht effizient sein, wenn gleichzeitig systemisch Schnittstellen automatisch diese Informationen austauschen können. Automatisierte Transparenz kann sogar soweit entwickelt werden, dass Ihre Kunden die jeweilige Bestellung in Ihrem System nachvollziehen, verfolgen und bewerten können.

Sie haben ein Lager ohne Lagerverwaltungssoftware? Wir haben eine Lösung für Sie.

#6 Wenn jeder Schritt Geld kostet, fehlt die Übersichtlichkeit

Um an den bestverkaufenden Artikel zu gelangen, müssen Sie die weiteste Strecke fahren? Sie lagern massenweise Luft auf Paletten ein? Ihr Lager quillt über, obwohl eigentlich Platz im Regal vorhanden ist?

Die globalen Veränderungen in der Wirtschaft haben eine weltweite Konkurrenz auf den Plan gerufen. Unternehmen, die ineffizient arbeiten und Ressourcen verschwenden, werden langfristig keine Existenzberechtigung am Markt haben.

Ein LVS sorgt für Ordnung und Struktur. Laufwege können so optimiert werden, dass der Mitarbeiter die kürzeste, aber gleichzeitig sinnvollste Strecke nimmt. Gleichzeitig sorgt die intelligente Anordnung der Produkte in der Kommissionierstraße und auf den Lagerebenen für die optimale Auslastung des vorhandenen Platzes und in der Summe minimierte Kommissionierwege.

Ein übersichtlich und logisch gestaltetes Lager ist die Konsequenz aus einer effizienten Organisation der Lagerprozesse. Durchlaufzeiten und Stückkosten können minimal gestaltet werden.

Zusätzlich helfen die standardisierten Abläufe auch dabei Engpässe hinsichtlich der Dimensionierung des Lagers frühzeitig zu erkennen und vorbereitende Maßnahme wie den Aus- oder Umbau einzuleiten.

#7 Sicherstellung von Pflichten und Sicherheitsbestimmung

Die Erweiterung der Produktpalette und des Angebots kann immer mal wieder dazu führen, dass Artikel mit weiteren Anforderungen ins Portfolio aufgenommen werden. Bestimmungen zum Mindesthaltbarkeitsdatum, eine Chargenverwaltung oder auch die lückenlose Kühlkette bei TK-Ware stellen die Logistik vor neue Herausforderungen.

Eine manuelle Verwaltung dieser Vorschriften ist aufgrund ihrer Komplexität eine nahezu unmögliches Unterfangen. Lebensmittel und Gefahrgut müssen notwendigerweise mit einer aufwendigen Dokumentation versehen werden, die eine schnelle Rückverfolgbarkeit ermöglicht. Hier unterstützt die Lagersoftware durch das Mitführen der Informationen. Idealerweise werden die Daten vom Vorlieferanten technisch überspielt und geprüft.

Zusätzlich verschlankt es die Prozesskette, wenn diese Artikel eine direkte Verbringung in den jeweiligen Lagerbereich erhalten. So gelangen die Tiefkühlpizzas nicht in den normalen Lagerbereich und das Gefahrgut in den Tiefkühlbereich.

Die lückenlose Verwaltung der Daten über den gesamten Logistik Prozess erlaubt bei einem Rückruf die zielgenaue Information der belieferten Kunden und minimiert so die betroffenen Mengen und stärkt das Vertrauen in die Logistik. Neben der Prozesssicherheit eröffnet Ihnen das Lagerverwaltungssystem an der Stelle einen völlig neuen und solventen Kundenkreis.

#8 Abrechnung und Kostenbewertung der Prozesse

Häufig finden wir immer wieder sehr komplexe Abrechnungsprozesse zum Beginn eines jeden Monat vor. Daten müssen ermittelt, aufbereitet und anschließend zur Abrechnung gebracht werden. Unterschiedliche Konditionen bei verschiedenen Kunden sorgen zusätzlich für einen weiteren Komplexitätsgrad.

Die monatliche Abrechnung lässt sich mithilfe einer Lagersoftware deutlich vereinfachen. Alle Lagerprozesse werden systemisch in der Software beispielsweise durch einen Barcodescanner erfasst.

Folglich sind sie über einen Automatismus zu einem Stichtag auswertbar. Neben einem gewählten Format lässt sich die Abrechnung nebst Anhang schnell und einfach an den Kunden versenden.

Doch dies ist nur der erste Schritt. Durch das Hinterlegen von Prozesszeiten, die wiederrum mit einem Eurobetrag bewertet werden können, sind Sie in der Lage die realen Kosten festzustellen.

  • Was verdienen Sie an den einzelnen Prozessschritten?
  • Wo ist der Deckungsbeitrag negativ und vermindert das Gesamtergebnis?

Mithilfe der Erkenntnisse können Sie diejenigen Prozesse aufdecken, bei denen Sie entweder zu geringe Kosten angeboten oder prozessual noch nicht alle Optimierungspotenziale gehoben haben.

#9 Planbarkeit der Logistikbereiche

Sowohl das Tagesgeschäft als auch immer wieder auftretende externe Einflüsse sorgen für gewisse Volatilität des Arbeitsanfalls. Ein Nachteil, wenn diese nicht gemessen oder konkret benannt werden können. Kommen immer die LKW einer bestimmten Spedition zu spät oder alle LKW, die über eine bestimmte Route zum Lager fahren?

Um hier mögliche Auswirkungen feststellen zu können, ist es wichtig, das Daten-Zepter in der Hand zu halten.

Mit einer detaillierten Planung lässt sich die Arbeitslast simulieren. Vor allem lassen sich aber so entsprechende Engpässe ermitteln. Mit diesem Wissen kann der Engpass von vorneherein durch entsprechende Maßnahmen beseitigt werden.

Wer weiß, was er tut und was auf ihn zukommt, kann die Zukunft entsprechend besser planen. Das hilft letztlich vor allem dem eigenen Lager, kann sich jedoch auch positiv auf beispielsweise die Abfertigungszeiten der LKW auswirken und somit weitere Vorteile bieten.

#10 Auf Anforderungen und Wünsche flexibel reagieren

Besonders in der Modewelt wechseln die Sortimente mitunter monatlich. Die immer schnelleren Abwicklungszeiten stellen besondere Anforderungen an die Logistik. Hohe Durchsätze bei Werbeartikeln, aber gleichzeitig lange Lagerzeiten bei spezielleren Waren müssen vorab geplant werden.

Eine proaktive Planung ermöglicht es hier flexibel auf die Markt- und Kundenwünsche reagieren zu können. Ob es sich dabei um möglichst schnelle Same-Day-Lieferungen handelt oder eine Anlieferung zu einem Wunschzeitpunkt spielt für Sie keine Rolle, wenn der Umstand vorab bedacht wird. Mithilfe einer transparenten Informationslage können Sie bestimmen, was möglich ist und wie die Prioritäten jetzt gerade in diesem Moment vergeben werden.

Der Markt heute, unabhängig davon, ob Sie B2B oder B2C liefern, ist ein völlig anderer als noch vor fünf oder zehn Jahren. Anforderungen und Wünsche verschieben sich und entwickeln sich. Ihre Aufgabe als Logistiker muss es sein, auf diese Verschiebungen flexibel reagieren und Ihre Kunden zufrieden stellen zu können.

Wir sind Ihr Lösungslieferant

Als Hersteller der Lagerverwaltungssoftware richten wir unser Handeln an Ihren Anforderungen und Wünschen aus. Unsere Lösungen sind in verschiedenen Wirtschaftsbereichen im Einsatz und erprobt.

Wir bieten unseren Kunden anforderungsspezifische Lagerverwaltungssysteme. Diese stehen Ihnen als on-premise-Lösung zur Verfügung, ebenso wie in einer Cloud-Umgebung.

Wir führen eine Prozessberatung entlang Ihrer Prozessschritte durch und entwickeln die bestmögliche Lösung für Ihre Anforderung. Und wir versprechen Ihnen: WIR übernehmen die Verantwortung, dass es funktioniert!

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inconso Software für Lagerverwaltung

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