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Wenn im Sommer der Getränkehandel boomt


Mary-Jane Würker

Marketing & Communications Manager,

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18.06.2020

Wenn der Sommer kommt, stellt sich die Getränkelogistik auf ganz besondere Herausforderungen ein.

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Wenn alljährlich die warmen Monate anbrechen, wird umgestellt: Wir alle genießen die ersten warmen Sonnenstrahlen, verbringen wieder Zeit in Parks und Gärten und wissen: Sommerzeit ist eben auch Grillzeit. Sommer steht für das Anfeuern des Grills, das Geräusch von Glasflaschen, das Zischen des Kronkorkens. Mit dem Geruch von Gegrilltem „ploppen“ die Flaschen.

Auch die Getränkelogistik dreht auf. Zur Hochsaison stellt sich der Handel mit Supermarktaktionen deutlich auf das Geschäft mit kühlen Getränken ein. Millionen von Litern werden allein in Deutschland Tag für Tag produziert und verlassen die Produktionshallen. Da ist Weitblick gefragt – über standortspezifisches wie übergreifendes Kisten- und LeergutmanagementBehälter- und Behältervariantenbestände, geplante und tatsächliche Güterbewegungen und die Abwicklung damit verbundener Dokumentationsprozesse. Die Praxis offenbart nicht selten diverse Problemfelder im Umgang mit Mehrwegflaschen, Getränkekisten oder Paletten, die im Umlauf sind. Während also vielerorts der Handel mit gekühlten Getränken boomt, wächst in der Logistik die Not. Diese Not haben sich die Getränkehersteller durch eine getränkespeziefische Flaschenvielfalt selbst herbeigeführt, aber durch ein spezielles Design möchten sich die Hersteller am Markt positionieren. Wenn der Absatz steigt, ist es höchste Priorität das richtige Leergut in ausreichender Menge für die Produktion zur Verfügung zu haben. Da müssen die Bestände stimmen!

Der Handelie Produzenten, genauso wie involvierte Logistikdienstleister und sogenannte Leerguttauscher sorgen dafür, dass vorrangig sortiertes Markenleergut ständig am benötigten Produktionort zur Verfügung steht, bauen zu dieser Zeit hohe Behälterbestände auf, um Verfügbarkeiten sicherzustellen. Auf der einen Seite muss der gesamte Umlaufzyklus im Blick behalten und eine effiziente Prozessabwicklung sichergestellt werden. Letztlich geht es darum, dass das erweiterte Getränkesortiment im Sommer seinen Weg in die Regale findet – ungeachtet von eben jenen Prozessen, die hinter den Kulissen greifen müssen.

Logistiker kennen es dagegen nur allzu gut: Bei Leih- und Leergütern greifen Prozessoptimierungen scheinbar nur bedingt. Vollständige Bestands- und Bewegungstransparenz ist kein Zuckerschlecken. Das beginnt bei der Auftragsbuchung inklusive Leih- und Leergutübergaben. Das beinhaltet ein effizientes Vermeiden von Kistenengpässen. Das alles unter Berücksichtigung einer enormen Warenvielfalt. Fahrer stellen sich auf ein- und mehrstufige Transportprozesse ein: 100 volle Kisten hier, 50 leere Listen dort. Das alles multipliziert auf Flaschen und Kisten in den unterschiedlichsten Größen, an zig Umschlagspunkten am Tag. Zurück- und weitergeführte Leih- und Leergüter mit und ohne Kistenwechsel tragen dazu bei, dass eine konsequente Abbildung und Verfolgung dieser Zyklen ausgeprägte Komplexitäten mit sich bringt.

Dabei gehen die Herausforderungen der Leih- und Leergutabwicklung mit effizientem Logistikmanagement Hand in Hand. Eine umfassende Leih- und Leergutabwicklung wird von vielen Systemlösungen allerdings nur bedingt unterstützt. In der Getränkelogistik geht die Tendenz zur Logistikplattform, über die spezialisierte Systeme und Systemkomponenten – wie eben solche für die effiziente Leih- und Leergutabwicklung – zusammenwirken. Plattformlösungen werden aber gerade heutzutage auch wachsenden Datenmengen und zunehmender Mobilität gerecht – uns sie stehen über die Cloud in den allermeisten Fällen mit geringem Investitionsaufwand und hoher Agilität unmittelbar zur Verfügung.

Keine Zukunftsvision, sondern bereits gelebte Realität ist der Umgang mit industrietauglichen, aber auch herkömmlichen Smartphones, über die Frachtführer per App Aktivitäten zu Auslieferungen, Retouren und Leihgütern erfassen. Nahezu mühelos sind auch derartige Subsysteme in eine Logistikplattform integriert. Die Vernetzung mit involvierten Partnern schafft Mehrwerte bei der Echtzeitstatusverfolgung, aber auch Dritte können über die genaue Position des Leihguts informiert werden.

Das übergeordnete Ziel eines effizientes Leih- und Leergutmanagement besteht in einem Lösungsansatz, der sowohl den Transportprozess auf der letzten Meile als auch den ganzheitlichen Blick von der Produktion, über das Lager, bis hin zur Auslieferung und Leergutrückmitnahme optimiert. Im Kern dieser Maßnahmen: Integration und intelligente Vernetzung der Systeme entlang der gesamten Lieferkette.

Das klingt zu schön, um wahr zu sein? Bei sommerlichen Hitzetemperaturen sollte auch das Logistikteam der Mustermann GmbH mal aufschnaufen und sich eine kurze Pause gönnen. Da stößt man dann zusammen an, weil man sich auf eine Lösung von inconso verlassen kann.

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