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Informatik studieren: You build it, you run it!


Mary-Jane Würker

Marketing & Communications Manager,

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09.01.2020

Welche Wünsche hegen angehende Fachinformatiker auf dem Weg in die Berufswelt? Im Gespräch mit Jannis Weber dreht sich alles ums Studium der Informatik und spannende Zukunftsaussichten in der IT.

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In Kooperation mit der Technischen Hochschule Hessen (THM) wurden Ende 2019 über 60 Stipendiaten für überdurchschnittliche Studienleistungen und soziales Engagement gewürdigt. Das „Deutschland-Stipendium“ wird für eine Mindestlaufzeit von einem Jahr gewährt. Die eine Hälfte des Förderbetrags stammt vom Bund, die andere von privaten Stiftern wie inconso, um Studenten wie Jannis Weber auf dem Weg zum angehenden Fachinformatiker zu unterstützen. Im Gespräch äußert sich Jannis Weber über seine Begeisterung für die Informatik und die Werte, die sein Arbeitgeber von morgen mitbringen sollte.

Mary-Jane Würker (MW): Jannis, der IT-Bereich bietet aktuell zahlreiche Möglichkeiten und auch Chancen für neue Stellen wie etwa jene des "Big Data Scientist" oder "Virtual Reality Designer“. Aus welchem Grund hast Du Dich für ein Informatikstudium entschieden?

Jannis Weber (JW): Für meine Entscheidung bezüglich eines Studiums im Bereich der Informatik haben einige Faktoren eine Rolle gespielt. Zum einen hat die Wahl meiner Leistungskurse Mathematik und Englisch bei der beruflichen Orientierung geholfen und den Einstieg erleichtert. Außerdem sollte es ein praxisorientiertes Studium mit vielen Möglichkeiten zur eigenen Entfaltung sein. Dadurch kam ein Studium an der THM Gießen für mich besonders in Frage. Einen umfangreichen Einblick in die organisatorischen Aspekte des Studiums konnte ich über zwei Hochschulinformationstage gewinnen ¬– und dann ging es los. Bereits in den ersten Semestern durfte ich kleine Projekte eigenverantwortlich auf die Beine stellen, was genial war.

MW: Welche inhaltlichen Schwerpunkte setzt Du in Deinem Studium?

JW: Während des Informatikstudiums an der THM Gießen gibt es die Möglichkeit, diverse Schwerpunkte im vierten und fünften Semester zu setzen, nachdem man grundlegende Module erfolgreich abgeschlossen hat. Ich stehe der Programmierung nahe und habe mich für webbasierte und mobil-orientierte Wahlpflichtmodule entschieden. Bei den restlichen Wahlpflichtmodulen ging es mir darum, Einblicke in unterschiedlichste Themen zu bekommen und den Blick über den Tellerrand zu schärfen. Für den Einstieg in die Berufswelt möchte ich breit aufgestellt sein, was sich bei der Wahl der Module gut berücksichtigen lässt.

MW: Innerhalb der Informatik eröffnet sich ein weites Feld, das auch von enormer wirtschaftlicher Relevanz ist. Wie wichtig sind diese Themen, um sich auf den künftigen Berufseinstieg vorzubereiten?

JW: Meiner Meinung nach sind die Inhalte des Studiums von enormer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Relevanz. Allein mobile Anwendungen und Smartphones sind aus dem Alltag nicht mehr weg zu denken. Darüber hinaus findet in Bereichen wie eben auch in der Logistik ein merklicher Umbruch statt. Das „Internet of Things" trägt zu einer tiefgründigen Vernetzung von industriellen Strukturen bei. Daraus entstehen neue Aufgaben, wie der Umgang mit „Industrie 4.0" und der damit verankerten „Logistik 4.0". Generell betrachtet bietet das Informatikstudium an der THM mit einer grundlegenden Ausbildung zum Softwareentwickler ein stabiles Fundament, um im Arbeitsmarkt einsteigen und bestehen zu können.

MW: Wobei nun auch das Deutschland-Stipendium unterstützt, nicht wahr? In welcher Form konkret?

JW: Das durch inconso unterstützte Deutschland-Stipendium räumt mir persönlich mehr Gestaltungsspielraum ein. Es erlaubt mir, mich verstärkt auf mein Studium zu konzentrieren, da sich vor allem der finanzielle Druck gelockert hat. Diese Freiheit oder auch Zeit kann ich wiederum zum Lernen und für tiefgründige Recherchen investieren. Darüber hinaus betrachte ich die Förderung als ganz besondere Annotation in meinem Lebenslauf und freue mich über die Anerkennung und auch die Chance, schon heute Kontakte zur Industrie zu knüpfen.

MW: Wagen wir einen Blick in die Zukunft – welche Ansprüche stellst Du an einen potenziellen Arbeitgeber?

JW: Mein künftiger Arbeitgeber sollte mir die Möglichkeit bieten, mich thematisch entfalten zu können. Fordernde und praxisnahe Projekte, in die man sich ganz einbringen kann, betrachte ich als primäre Motivationstreiber, um mein Interesse am Fach lebendig zu halten. Allerdings darf die soziale Komponente nicht fehlen. Ein offenes, leidenschaftliches und kollegiales Team würde ich mir wünschen. Wichtig wäre mir außerdem, dass Leistung honoriert wird und Aufstiegschancen bestehen.

MW: Bei inconso wird Flexibilität großgeschrieben. Wie wichtig wären Dir letztlich Rahmenbedingungen wie eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit?

JW: Flexibilität spielt natürlich auch eine Rolle, um vor allem eigenen Bedürfnissen nachgehen zu können. Zeit für Freizeitaktivitäten und die Familie finde ich für eine gesunde Work-Life-Balance wichtig. Neben der größtenteils im Betrieb zu erbringenden Arbeitszeit fände ich es daher wünschenswert, auch von zu Hause arbeiten zu können und im Home Office eigenverantwortlich tätig zu sein. Ich denke, dass der Berufszweig des Informatikers für moderne Arbeitsmodelle besonders geeignet ist – und sich mir alles in allem ein spannendes und attraktives Berufsfeld eröffnet, das ich selbst mitgestalten kann. Frei nach dem Motto: You build it, you run it!

MW: Vielen Dank für das Gespräch.

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